5. Morganas Geschichte
Morgana war zu ihrem Versteck gegangen und schaute aufs Meer hinaus. Sie stand an einer Erhöhung, einer Klippe, um genau zu sein. Hinter ihr sah man die Zinnen einer Burg. Morgana lächelte bitter. Ja, hier hatte sie sich ein neues Leben aufgebaut, seit… Ihr Lächeln gefror wieder. Seit diese Kretins sie aus ihrem alten Leben geworfen hatten! Sie hatte das Richtige getan, als sie den König ermordet hatte! Arthur hätte ihr eigentlich dankbar sein müssen! Schließlich wurde er deswegen König von Camelot! Doch was hatte er stattdessen getan? Sie ins Verlies geworfen! Sie wäre hingerichtet worden, hätte diese Frau sie nicht befreit. Morgana wurde immer noch traurig, wenn sie an diese Frau dachte. Sie konnte sich zwar nicht mehr genau daran erinnern, was diese mit ihr gemacht hatte, aber sie wusste noch, dass sie danach Macht in sich gespürt hatte. Unglaubliche Macht! Ihre Fähigkeiten waren gestiegen; Fähigkeiten, die sie vermutlich schon immer in sich getragen hatte, die jedoch mit Uther als König nie heraus gekommen wären. Doch nun war Magie ja erlaubt! Morgana “übersah” dabei, dass Arthur zwar die weiße Magie, d. h. Magie, die zum Guten verwendet wurde, wieder eingeführt hatte, die schwarze Magie, also solche, die anderen Schaden zufügte, weiterhin unter Strafe stellte.. Doch das war ihr egal. Wichtig für sie war, dass sie sie nun praktizieren konnte, und das hatte sie in den letzten Jahren auch getan. Ihre Gedanken schweiften ab zu den 5 Jahren, die seit dem Untergang des alten Camelots vergangen waren…
Sie erinnerte sich an den Moment, als sie den Befehl der Frau befolgt hatte, und den Drachen befreit hatte, was eigentlich Merlins Aufgabe gewesen wäre… Morganas Gesichtszüge verhärteten sich, als sie an Merlin dachte. “Dieser Zauberer..” knurrte sie. Eigentlich hatte er alles vernichtet. Ihre ganzen Pläne… Wenn er fort geblieben und nicht wieder zurück gekehrt wäre, dann hätte SIE die Macht über Camelot übernehmen können, wenn der Kampf vorbei gewesen wäre. Nun, vielleicht sollte sie etwas zurück schrauben. Sie hätte sich vermutlich die Macht mit dieser Frau teilen müssen, aber sie wäre ihr bestimmt sehr nützlich gewesen.. Und evtl. hätten sie dann zusammen über Camelot, bzw. das, was davon übrig gewesen wäre, herrschen können? Doch nun war die Frau tot - getötet von Merlin, der plötzlich wieder aufgetaucht war, von woher auch immer…
Ja, wo war dieser Merlin überhaupt gewesen? Die ganze Zeit war er fort und dann kam er einfach so wieder und zerstörte alles, was ihr heilig war? Alle ihre Pläne und die ihrer Mitstreiterin? Morgana bildete sich tatsächlich ein, dass Lucerna ihr eine Chance gegeben hätte… Nein, nicht nur das, sie bildete sich ein, Lucerna hätte hinter ihr an zweiter Stelle gestanden, wenn es nach Plan gelaufen wäre… Und dass es Lucernas Plan gewesen war, hatte sie ebenfalls vergessen. Doch wie auch immer; noch vor Lucernas Tod und den Veränderungen in Camelot, musste Morgana fliehen. Sie wusste selber nicht mehr, wie sie es geschafft hatte, aus Camelot heraus zu kommen, ohne entdeckt oder getötet zu werden. Doch sie hatte es geschafft. Sie war noch während des Kampfes mit Lucernas Wesen geflohen und hatte es irgendwie geschafft, diesen zu entkommen. Was Lucerna sich nicht eingestehen wollte, war die Tatsache, dass die Biester sie nicht angegriffen hatten, weil ein Teil von Lucernas Kraft in ihr gewesen war. Morgana wurde wieder traurig. Sie vermisste diesen Teil. Als Lucerna von Merlin vernichtet wurde, hatte sie auch diesen Teil verloren.
Doch der Hass in ihr war nicht verschwunden. Im Gegenteil, er war gewachsen. Camelot war nicht vernichtet worden. Arthur war König geworden, doch anstatt ALLE Magie wieder einzuführen, machte auch er Unterschiede! Das war nicht in Morganas Sinn gewesen. Sie musste weiter fliehen und hatte dieses Stückchen Erde gefunden, ein einsames Ödlang, mit einer Burg an einer einsamen Klippe, auf der schon seit Ewigkeiten niemand mehr lebte. Dort hatte sie sich ein neues Leben aufgebaut. Einsam, und doch mächtig. Ja, sie hatte Möglichkeiten gesucht und gefunden, ihre Macht zu erhöhen und ihre Fähigkeiten, die in ihr schlummerten auszubauen. Und nun war die Zeit gekommen, zurück zu schlagen. Eines ihrer Fähigkeiten, die sie ausgebaut, bzw. neu dazubekommen hatte, war es, Fähigkeiten anderer zu absorbieren. Es war ganz plötzlich gekommen; sie hatte es plötzlich in sich gespürt, und um es auszuprobieren hatte sie einen Magier überfallen und dessen Macht in sich aufgenommen. Er war recht unscheinbar gewesen, seine Macht war gering, nicht mit Merlins zu vergleichen, oder mit anderen Hexen und Zauberern, die sie kannte, aber es reichte durchaus um zu erkennen, dass es funktioniert hatte. Mit seiner Hilfe konnte sie z. B. herausfinden, wo sich andere, noch, bzw. wieder, existierende Zauberer, Hexen und andere über Magie verfügende Wesen aufhielten.
Und so kam sie schließlich auf die Spur dieser Elle, dieser Frau, die die Fähigkeit in sich trug, die Elemente zu beherrschen. Es war nicht schwer gewesen, sie aufzuspüren. Zuerst hatte Morgana sie beobachtet, wie sie vier Kindern ihre Fähigkeiten beibrachte. Morgana schnaufte, als sie an die Kinder dachte. Sie hatte wirklich nicht verstanden, wozu diese Frau Kindern ihre Fähigkeiten beibrachte; aber das war jetzt auch egal. Die Blagen waren tot. Noch während Morgana sie angegriffen hatte - sie hatte sie lange genug beobachtet um zu wissen wie - hatte sie deren Fähigkeiten absorbiert. Es war ein gutes Gefühl. Herrin über Wasser, Erde, Feuer und Luft… Doch Morgana wusste, dass es noch nicht beendet war. Sie brauchte noch die Fähigkeiten der Hüterin der Elemente! Doch das hatte sich als härter herausgestellt, als sie dachte. Es war einfach gewesen, die Kinder zu töten; doch Elle hatte sie nicht vernichten können. Elle war nicht mehr dazu zu bewegen gewesen, sich zu wehren oder sie anzugreifen, als ihre Schützlinge vor ihren Augen gestorben waren. Sie war einfach in sich zusammen gesackt, als auch das letzte Mädchen in den Fluss gestürzt und verschwunden war. Morgana lächelte. Vermutlich war sie ertrunken. Doch dann gefror das Lächeln wieder. Wenn diese Elle nicht kämpfte, dann brachte sie ihr nichts. Deswegen hatte sie Elle gefangen genommen, was die ohne eine Regung über sich hatte ergehen lassen. Nun musste sie mit Gewalt aus ihr heraus bekommen, was das Geheimnis ihrer Macht war, um so an diese zu gelangen. Noch war es ihr nicht gelungen, doch sie würde nachher weiter machen…
Sie erinnerte sich an den Moment, als sie den Befehl der Frau befolgt hatte, und den Drachen befreit hatte, was eigentlich Merlins Aufgabe gewesen wäre… Morganas Gesichtszüge verhärteten sich, als sie an Merlin dachte. “Dieser Zauberer..” knurrte sie. Eigentlich hatte er alles vernichtet. Ihre ganzen Pläne… Wenn er fort geblieben und nicht wieder zurück gekehrt wäre, dann hätte SIE die Macht über Camelot übernehmen können, wenn der Kampf vorbei gewesen wäre. Nun, vielleicht sollte sie etwas zurück schrauben. Sie hätte sich vermutlich die Macht mit dieser Frau teilen müssen, aber sie wäre ihr bestimmt sehr nützlich gewesen.. Und evtl. hätten sie dann zusammen über Camelot, bzw. das, was davon übrig gewesen wäre, herrschen können? Doch nun war die Frau tot - getötet von Merlin, der plötzlich wieder aufgetaucht war, von woher auch immer…
Ja, wo war dieser Merlin überhaupt gewesen? Die ganze Zeit war er fort und dann kam er einfach so wieder und zerstörte alles, was ihr heilig war? Alle ihre Pläne und die ihrer Mitstreiterin? Morgana bildete sich tatsächlich ein, dass Lucerna ihr eine Chance gegeben hätte… Nein, nicht nur das, sie bildete sich ein, Lucerna hätte hinter ihr an zweiter Stelle gestanden, wenn es nach Plan gelaufen wäre… Und dass es Lucernas Plan gewesen war, hatte sie ebenfalls vergessen. Doch wie auch immer; noch vor Lucernas Tod und den Veränderungen in Camelot, musste Morgana fliehen. Sie wusste selber nicht mehr, wie sie es geschafft hatte, aus Camelot heraus zu kommen, ohne entdeckt oder getötet zu werden. Doch sie hatte es geschafft. Sie war noch während des Kampfes mit Lucernas Wesen geflohen und hatte es irgendwie geschafft, diesen zu entkommen. Was Lucerna sich nicht eingestehen wollte, war die Tatsache, dass die Biester sie nicht angegriffen hatten, weil ein Teil von Lucernas Kraft in ihr gewesen war. Morgana wurde wieder traurig. Sie vermisste diesen Teil. Als Lucerna von Merlin vernichtet wurde, hatte sie auch diesen Teil verloren.
Doch der Hass in ihr war nicht verschwunden. Im Gegenteil, er war gewachsen. Camelot war nicht vernichtet worden. Arthur war König geworden, doch anstatt ALLE Magie wieder einzuführen, machte auch er Unterschiede! Das war nicht in Morganas Sinn gewesen. Sie musste weiter fliehen und hatte dieses Stückchen Erde gefunden, ein einsames Ödlang, mit einer Burg an einer einsamen Klippe, auf der schon seit Ewigkeiten niemand mehr lebte. Dort hatte sie sich ein neues Leben aufgebaut. Einsam, und doch mächtig. Ja, sie hatte Möglichkeiten gesucht und gefunden, ihre Macht zu erhöhen und ihre Fähigkeiten, die in ihr schlummerten auszubauen. Und nun war die Zeit gekommen, zurück zu schlagen. Eines ihrer Fähigkeiten, die sie ausgebaut, bzw. neu dazubekommen hatte, war es, Fähigkeiten anderer zu absorbieren. Es war ganz plötzlich gekommen; sie hatte es plötzlich in sich gespürt, und um es auszuprobieren hatte sie einen Magier überfallen und dessen Macht in sich aufgenommen. Er war recht unscheinbar gewesen, seine Macht war gering, nicht mit Merlins zu vergleichen, oder mit anderen Hexen und Zauberern, die sie kannte, aber es reichte durchaus um zu erkennen, dass es funktioniert hatte. Mit seiner Hilfe konnte sie z. B. herausfinden, wo sich andere, noch, bzw. wieder, existierende Zauberer, Hexen und andere über Magie verfügende Wesen aufhielten.
Und so kam sie schließlich auf die Spur dieser Elle, dieser Frau, die die Fähigkeit in sich trug, die Elemente zu beherrschen. Es war nicht schwer gewesen, sie aufzuspüren. Zuerst hatte Morgana sie beobachtet, wie sie vier Kindern ihre Fähigkeiten beibrachte. Morgana schnaufte, als sie an die Kinder dachte. Sie hatte wirklich nicht verstanden, wozu diese Frau Kindern ihre Fähigkeiten beibrachte; aber das war jetzt auch egal. Die Blagen waren tot. Noch während Morgana sie angegriffen hatte - sie hatte sie lange genug beobachtet um zu wissen wie - hatte sie deren Fähigkeiten absorbiert. Es war ein gutes Gefühl. Herrin über Wasser, Erde, Feuer und Luft… Doch Morgana wusste, dass es noch nicht beendet war. Sie brauchte noch die Fähigkeiten der Hüterin der Elemente! Doch das hatte sich als härter herausgestellt, als sie dachte. Es war einfach gewesen, die Kinder zu töten; doch Elle hatte sie nicht vernichten können. Elle war nicht mehr dazu zu bewegen gewesen, sich zu wehren oder sie anzugreifen, als ihre Schützlinge vor ihren Augen gestorben waren. Sie war einfach in sich zusammen gesackt, als auch das letzte Mädchen in den Fluss gestürzt und verschwunden war. Morgana lächelte. Vermutlich war sie ertrunken. Doch dann gefror das Lächeln wieder. Wenn diese Elle nicht kämpfte, dann brachte sie ihr nichts. Deswegen hatte sie Elle gefangen genommen, was die ohne eine Regung über sich hatte ergehen lassen. Nun musste sie mit Gewalt aus ihr heraus bekommen, was das Geheimnis ihrer Macht war, um so an diese zu gelangen. Noch war es ihr nicht gelungen, doch sie würde nachher weiter machen…

